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HAUT UNTER HOCHSPANNUNG Es gibt Tage, die sind wortwörtlich zum Aus-der-Haut-Fahren: brennen, jucken, kribbeln, Rötungen und ein hartnäckiges Spannungsgefühl – überempfindliche, allergische Haut ist ein wahres Sensibelchen. Wir haben Tipps, die beruhigen.
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Die gute Nachricht zu Beginn: Sogar bei überempfindlicher und allergischer Haut können Sie bei Pflege, Düften und dekorativer Kosmetik aus dem Vollen schöpfen. Unser kleines Einmaleins der problematischen Inhaltsstoffe schützt vor unliebsamen Überraschungen. Lindern, beruhigen, verwöhnen – so lautet der Dreiklang, um sensible Haut zu wappnen. Wichtig ist der Verzicht auf Komponenten, die den gereizten Teint zusätzlich irritieren könnten – also Reduktion auf das Wesentliche statt bunter Mischung. Farb- und Duftstoffe können kritisch sein, gleiches gilt für Alkohol, Tenside und Emulgatoren. Außerdem mahnen Konservierungsmittel zur Vorsicht. Parabene etwa machen Pflegeprodukte, Lebensmittel und Medikamente haltbarer. Im Allgemeinen zwar unbelastend, verursachen sie mitunter Allergien – jeder Mensch reagiert eben anders. Deshalb kann keine noch so seriöse Firma – trotz größter Sorgfalt bei Ingredienzien und Produktion – eine generelle Verträglichkeit garantieren. Fachwissen und Behutsamkeit sind Schlüssel für eine Annäherung. Der Allergie ein Schnippchen schlagen Die bange Frage für viele Leidgeprüfte heißt: Wie lässt ich schon im Vorfeld einschätzen, ob meine Haut ein Produkt verträgt? Eine wertvolle Orientierungshilfe bietet der Hinweis „hypoallergen“ (= wenig Allergene enthaltend): Sämtliche Bestandteile sind akribisch auf ihr Allergiepotential hin untersucht, was das Risiko heftiger Hautreaktionen drosselt. Übrigens: Dank hypoallergener Aromen müssen selbst Duftstoff-Allergiker nicht mehr auf parfümierte Artikel verzichten. Manche Hersteller gehen noch weiter. Avène zum Beispiel hat einen Allergie-Info-Service etabliert und setzt bei Allergikern auf Keimfreiheit: von den hoch gereinigten Inhaltsstoffen über Produktion und Abfüllung in steriler Atmosphäre bis hin zum aseptischen Dosiersystem. Unser Praxistipp: Fragen Sie nach Kennenlerngrößen, um in Ruhe daheim zu testen. Wenn Sie trotz gewissenhafter Recherche allergisch reagieren: Bitte gehen Sie zum Hautarzt. Bei der Suche nach den Auslösern können Sie mithelfen. Bringen Sie das verwendete Produkt unbedingt mit. Informieren Sie den Dermatologen zudem über (Hygiene-)Gewohnheiten, eingenommene Medikamente, Pflege und Kosmetika. Unabhängig vom Ernstfall ist ein Allergiepass eine gute Vorsorgemaßnahme: Nehmen Sie ihn beim nächsten Beauty-Shopping mit und lassen Sie sich gezielt beraten. Ihre Sabine Dill Kosmetikerin im ABF-Kosmetikum
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 *Unverbindliche Preisempfehlung des Hersteller. Stand 15.03.2010. |
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